Mein Jahresrückblick 2025: Eigentlich langweilig… oder? 

Einleitung

Und nun sitze ich hier und schreibe meinen Jahresrückblick 2025 – und eigentlich gab es keine großen Highlights.

Keine spektakulären Events, keine aufregenden Reisen, kein Drama.
Dieses Jahr war leise.

Es war geprägt von Stabilität, vom Einfinden in die Selbstständigkeit, von Sicherheit.
Und je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir:
Genau das habe ich gebraucht.

Nach all den Veränderungen der letzten Jahre durfte dieses Jahr eines sein, das Vertrauen aufgebaut hat.
Vertrauen in mich.
In meine Entscheidungen.
In mein „neues“ Leben.

Vielleicht klingt das langweilig.
Für mich war es heilsam.

Fazit

Wenn ich nun meinen Jahresrückblick aus dem letzten Jahr lese – den ich übrigens, genau wie diesen hier, unter der Anleitung von Julia Peters geschrieben habe – wird mir erst richtig bewusst, wie viel sich getan hat. Auch wenn sich 2025 für mich oft nach Stillstand angefühlt hat, war es das ganz und gar nicht. Es war leiser, ruhiger, weniger spektakulär – aber genau darin lag das Wachstum.
Dieser bewusste Rückblick hat mir gezeigt, dass Entwicklung nicht immer laut sein muss, um echt zu sein. Und dass Stabilität manchmal das größte Geschenk ist, das man sich selbst machen kann. Während ich letztes Jahr noch Probleme mit mutigen Entscheidungen hatte und immer wieder Probleme mit Sichtbarkeit und für mich selbst einstehen… auch dieses Jahr hatte ich ein paar dieser Herausforderungen, aber eigentlich bin ich ganz stolz, dass mir vieler dieser Dinge nicht mehr so viele schlaflose Nächte kosten und ich immer mehr routiniert werde.

Und zum ersten Mal saß ich dieses Jahr bei der Jahresplanung bzw. bei meinen Wünschen für 2026  und hatte das Gefühl… eigentlich passt alles so. Ich habe wirklich wenig Wünsche… und das ist ein beruhigendes Gefühl, ein Gefühl von „Angekommen“ sein.

Wahrscheinlich ist mir das auf Dauer zu langweilig, aber für dieses Jahr genau diese Sicherheit und Stabilität, die ich brauchte.

Meine Themen und Highlights in 2025

Zwei Jahre meine eigene Chefin – ein kleines Resümee

Man sagt ja, wenn man zwei Jahre Selbstständigkeit „überstanden“ hat, dann hat man es geschafft.
Und ja – das ist definitiv ein Grund zu feiern.

Selbstständig zu sein, meine eigene Chefin, niemandem Rechenschaft schuldig zu sein, meine Kreativität auszuleben – das war schon immer mein Traum.
Und nach zwei Jahren kann ich sagen: Ich feiere ihn. Jeden Tag ein bisschen.

Mein Leben hat sich verändert.
Wenn andere Feierabend haben, arbeite ich oft. Im Sommer sage ich Biergartenbesuche oder Abendwanderungen regelmäßig ab. Ich arbeite an Wochenenden – und ja, das ist manchmal schade.

Aber vieles fühlt sich für mich nicht mehr nach „Arbeit“ an.
Es ist eher ein Hobby. Etwas, das mir Freude macht. Und genau deshalb fühlt es sich leicht an.

Ich habe das Gefühl, heute mehr so leben zu dürfen, wie ich wirklich bin.
Ich treffe meine eigenen Entscheidungen, teile mir meine Zeit freier ein. Dieses Jahr habe ich es sogar geschafft, mir regelmäßig einen freien Nachmittag zu blockieren – mein fester Sauna-Nachmittag nur für mich. Nach etwa zehn bis zwölf Wochen Arbeit gönne ich mir bewusst eine kleine Pause. Und das Schönste daran: Nach dem Urlaub freue ich mich wieder auf die Arbeit.

Meist entstehen genau in diesen Pausen neue Ideen. Newsletter, Projekte, Gedanken.
Und manchmal denke ich: Wie viel Glück kann man eigentlich haben, sein volles Potenzial in der Arbeit leben zu dürfen?

Natürlich gibt es auch Dinge, die mir keinen Spaß machen.
Steuern zum Beispiel.
Und es gibt Themen, die mir immer noch schwerfallen.

Denn Chefin wird man nicht über Nacht.

Früher konnte ich sagen: „Der Chef möchte das so.“ Punkt.
Heute muss ich selbst sagen: Ich möchte das so. Und aushalten, dass ich mich damit vielleicht auch mal unbeliebt mache.

Früher stand ich eher im Hintergrund.
Heute bekomme ich Lob – und Kritik – direkt.

Früher habe ich Probleme für andere gelöst.
Heute habe ich weniger Probleme, aber es sind meine eigenen.

Früher ging es nie direkt um mein Geld.
Heute hängt an fast jeder Entscheidung auch mein Einkommen.

Und trotzdem weiß ich heute: Es lohnt sich.
Dieses Jahr habe ich eine Struktur gefunden, die zu mir passt. Ich habe Vertrauen in mich aufgebaut – und ins Leben.

Mein Resümee nach zwei Jahren?
YES. Ich liebe es, meine eigene Chefin zu sein.

 

 

Claudia Sontheimer auf der Yoga-Matte

Eigene Chefin auf der Yoga-Matte

Wie aus meinen eigenen Fragen FrauGefühl entstanden ist

Seit ein paar Jahren merke ich, dass sich mein Körper verändert.
Keine richtigen Erkrankungen – eher leise Signale, kleine „Befindlichkeiten“, die sich nicht mehr ignorieren lassen. Schlechterer Schlaf, innere Unruhe, Verspannungen, ein Körpergefühl, das einfach anders ist als früher.

Wenn ich das angesprochen habe, blieb oft wenig Zeit. Und die Antwort war meist dieselbe:
„Ab 40 ist das normal.“

Vielleicht stimmt das.
Aber genau hier begannen meine Fragen – und der Wunsch, genauer hinzuschauen, statt sie einfach abzutun.

Und wenn du mich schon länger kennst, weißt du: Ich bin nicht nur Yogalehrerin, sondern auch Heilpraktikerin. Meist konnte ich mir selbst helfen, habe Yoga, Naturheilkunde und mein Wissen kombiniert, Bücher gelesen, Videos geschaut, Dinge ausprobiert. Trotzdem habe ich gemerkt: Da fehlt mir noch etwas.

Deshalb habe ich mich zu einer Ausbildung in Frauenheilkunde angemeldet. Sie hat mir geholfen, Wissen zu vertiefen, aufzufrischen und mich auf den aktuellen Stand zu bringen – vor allem im Hinblick auf das, was viele Frauen ab Mitte 30 oder Anfang 40 erleben.

Denn genau hier beginnt für viele von uns ein leiser Wandel.

Vielleicht kennst du das auch:
Heiße Füße in der Nacht. Leichte Hitzewallungen. Wilde Träume. Kalte Hände. Verspannungen ohne klaren Grund. Dein Energielevel schwankt, die Stimmung auch. Stress verstärkt alles noch ein bisschen – und irgendwie hast du das Gefühl, dein Körper fordert dich heraus, ohne dass du genau weißt, warum.

Für viele Frauen beginnt hier die Reise durch die Wechseljahre – still, subtil und oft unbemerkt.

Und genau da habe ich mich gefragt:
Was machen eigentlich all die Frauen, die dieses Hintergrundwissen nicht haben? Die nicht wissen, wo sie anfangen sollen? Die sich zwar „nicht krank“ fühlen, aber auch nicht mehr richtig wohl?

Aus dieser Frage ist FrauGefühl entstanden.

Dieses Jahr habe ich mein Online-Programm gestartet, um genau hier anzusetzen:
Wissen vermitteln. Zusammenhänge erklären. Und gleichzeitig ganz praktische Werkzeuge an die Hand geben.

FrauGefühl verbindet Yoga und Naturheilkunde – so, wie ich selbst damit arbeite. Es gibt sanfte Yoga-Videos zum Entspannen, Akupressurpunkte für besseren Schlaf, Morgen- und Abendroutinen, die dich wieder mehr in Verbindung mit deinem Körper bringen.

Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen oder Symptome „wegzudrücken“.
Sondern darum, den eigenen Körper wieder zu verstehen – ihn nicht als Gegner, sondern als Verbündeten wahrzunehmen. Selbstfürsorge ist in dieser Lebensphase keine Kür mehr. Sie ist essenziell.

FrauGefühl ist für Frauen, die sich wieder wohler in sich selbst fühlen wollen.
Die ihre Gesundheit nicht abgeben, sondern wieder mehr in die eigenen Hände nehmen möchten – ruhig, informiert und mit einem guten Gefühl.

Und vielleicht ist genau das der erste Schritt.

Die erste Seite meines Buches

Ein ganz großer Traum von mir ist es, irgendwann ein Buch zu schreiben.
Allein die Vorstellung, das eigene Buch in den Händen zu halten, berührt mich sehr. Etwas zu schaffen, das bleibt. Ich lese selbst unglaublich gerne – und Bücher sind für mich eine Art Kunstwerk aus Worten.

Noch weiß ich nicht genau, wie man ein Buch schreibt. Und ehrlich gesagt habe ich auch noch keine klare Vorstellung davon, wie mein Buch einmal aussehen könnte oder was genau darin stehen soll. Aber bekanntlich beginnt alles mit einer Idee – und vor allem damit, anzufangen.

Dieses Jahr auf Sylt habe ich diesen Traum zum ersten Mal laut ausgesprochen. Als kleines, liebevolles Geschenk habe ich daraufhin ein Notizbuch bekommen – für Gedanken, Beobachtungen, Geschichten. Für alles, was vielleicht irgendwann einmal zwischen zwei Buchdeckel passen darf.

In einem meiner Newsletter habe ich dann eine Geschichte geschrieben. Ohne großen Plan. Einfach aus dem Moment heraus. Die Rückmeldungen darauf waren so berührend, dass in mir zum ersten Mal der Gedanke entstanden ist:
Vielleicht ist das tatsächlich der Anfang.

Falls du diese Geschichte noch nicht kennst – hier kommt sie.
Vielleicht ist es die erste Seite meines Buches.


„Manchmal entstehen die schönsten Gespräche ganz nebenbei – beim Frühstück, mit Blick auf die Sylter Dünen, einer Tasse Kaffee in der Hand und der Sonne, die durch die Fensterscheiben strahlt. 🌞
So war das letzte Woche auf Sylt.

Wir saßen zu fünft am Tisch – fünf Frauen, ganz unterschiedlichen Alters, alle schon einmal dabei gewesen. Dadurch ist inzwischen eine schöne Vertrautheit entstanden. Man lacht viel, redet offen – über das Leben, über die kleinen und großen Themen, die uns gerade beschäftigen.

An diesem Morgen ging es – wie so oft – um Beziehungen.
Darum, was sie tragen, was sie fordern und was sie so besonders macht.

Eine der Frauen erzählte, dass ihr Mann sich zuhause liebevoll um alles kümmert – die Züge raussucht, darauf achtet, dass sie pünktlich ankommt, und sich einfach sorgt, dass es ihr gut geht.
Er hatte ihr sogar einen handschriftlichen Plan per WhatsApp geschickt – mit Uhrzeit, Gleis, Zugnummer, Umstiegszeit, inklusive Markierungen zu Vor- und Nachteilen.
Kurz gesagt: Er war besser informiert als ich. 😉

Ich musste lächeln und fragte:
„Ihr seid schon lange verheiratet, oder?“
Und sie antwortete:
„45 Jahre – und wir kennen uns seit 48.“

Natürlich wollte ich wissen, was ihr Geheimnis ist.
Und sie sagte so ruhig und klar, dass es einen Moment ganz still am Tisch wurde:

„Wir haben auch immer mal wieder unsere Probleme,
aber wir haben nie den Respekt voreinander verloren.
Nach all der Zeit kennen wir uns mit unseren Stärken und Schwächen so gut,
dass wir uns einfach gegenseitig ausgleichen können.“

So einfach. So wahr.

Und dann wurde aus dem Gespräch eine dieser typischen Frühstücksrunden, die plötzlich tief werden.
Wir sprachen über Kritik, über alte Gewohnheiten und darüber, wie schnell man – in Beziehungen, aber auch im Alltag – in dieses „Du immer …!“ oder „Nie machst du …!“ rutscht.

Und dann meinte eine von uns lachend:
„Vielleicht sollten wir statt zu kritisieren einfach reklamieren!“ 😄

Ab da verfolgte uns dieses „Ich reklamiere …“ durch die ganze Woche.
Egal, was es (vielleicht) zu beanstanden gab – der etwas zu heiße Kaffee, der Wind, das Wetter (wobei wir da wirklich Glück hatten).

Es hieß nur noch:
„Ich reklamiere …!“
Und alle lachten.

Und weißt du was?
Dieses kleine Wort hat tatsächlich etwas verändert.
Reklamieren klingt leichter, liebevoller. Man nimmt sich selbst und den anderen weniger ernst – und bleibt trotzdem ehrlich.

Seitdem denke ich oft daran, wie ähnlich das dem Yoga ist.
Auch dort geht es nicht darum, alles perfekt zu machen oder ständig zu bewerten.
Sondern einfach wahrzunehmen, was ist.

Und ich glaube, man kann das auch auf das große Ganze übertragen – auf das Leben.
Wenn wir weniger kritisieren und stattdessen mit mehr Offenheit, Neugier und einem Augenzwinkern reagieren, wird vieles leichter.

Mein kleiner Impuls für dich:
Wenn du heute merkst, dass du dich selbst oder jemand anderen kritisieren willst –
frag dich: Kann ich das vielleicht einfach reklamieren?
(Den Kassenzettel brauchst du natürlich 😉)

Manchmal ist das schon der erste Schritt zu mehr Frieden – im Außen und im Innen.“

Und natürlich gibt es auch Kater Lui noch

Hier möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen.

Wie so oft war ich dieses Jahr auf einem Yoga-Retreat – mit einer wirklich wunderbaren Frauengruppe. Es war ein rundum schönes Wochenende: viel Yoga, tolle Gespräche, gemeinsame Spaziergänge, leckeres Essen und ganz viel Entspannung.

Am Sonntagmorgen saßen wir nach dem Frühstück und der letzten Yoga-Einheit noch zusammen. Ich fragte in die Runde nach Feedback:
Was hat euch gefallen? Konntet ihr etwas für euch mitnehmen?

Dann meldete sich eine liebe Teilnehmerin zu Wort, die schon lange regelmäßig an meinen Online-Stunden teilnimmt, und sagte:

„Es war wirklich wunderschön. Ich konnte richtig entspannen, der Ort ist perfekt und es war so schön, dich endlich mal persönlich kennenzulernen … ABER … da wäre noch ein Punkt.“

Alle Augen waren plötzlich auf sie gerichtet.
Ich schluckte kurz.

Dann sagte sie ganz ernst:
„Der Lui hat gefehlt!“

Sie erklärte weiter, wie sehr sie es liebt, dass er sich in fast jeder Online-Yoga-Stunde irgendwann ins Bild schleicht, sich kurz streckt, sich putzt oder einfach wartet, bis die Stunde vorbei ist. Genau das würde für sie irgendwie dazugehören.

Und ganz ehrlich – insgeheim glaube ich langsam, dass er der wahre Star jeder Yoga-Einheit ist.

 

Kater Lui auf der Couch

Wenn Entspannung einen Namen hätte, wäre es „Lui“

 

Kater Lui und seine Überraschung: dieses Jahr vier Mäuse während der Live-Yoga-Stunde

Kater Lui und seine Überraschung: dieses Jahr vier Mäuse während der Live-Yoga-Stunde, trotz KI

 

Claudia und Lui

Und jeden Tag bringt er mich zum Lachen!

 

Sylt macht sychtig

Kennst du das, wenn ein Ort mehr ist als nur ein Reiseziel?
Wenn er sich anfühlt wie ein innerer Anker?

Für mich ist Sylt genau das. Und deshalb bekommt die Insel auch in diesem Jahresrückblick wieder ihren eigenen Abschnitt.

Ich finde, jeder sollte so einen Ort haben – einen Platz, an dem die Seele einmal tief durchatmen kann.
Dieses Jahr war ich bereits zum zehnten Mal mit einer Yoga-Gruppe auf Sylt. Und das Besondere daran: Viele der Teilnehmerinnen waren nicht zum ersten Mal dabei. Das fühlt sich jedes Mal ein bisschen an wie Heimkommen – gemeinsam.

Inzwischen kenne ich meine Wege, meine stillen Ecken, die Orte, an denen ich einfach nur sitzen und schauen kann. Und obwohl Sylt lebendig und manchmal auch trubelig ist, finde ich dort genau diese Balance, die ich so liebe: Rückzug und Leben zugleich.

Als ich diesen Ort vor mittlerweile über 15 Jahren für mich entdeckt habe, war mir eines sofort klar: Ich möchte immer wieder hierher zurückkehren – und gleichzeitig die Welt entdecken. Aus diesem Wunsch entstand die Idee, meine Yoga-Retreats nach dem Motto „Travel & Work“ an diesem Herzensort anzubieten. So war mein jährlicher Aufenthalt dort gesichert – und gleichzeitig blieb Raum für neue Abenteuer.

Vielleicht macht Sylt wirklich sychtig.
Diese Mischung aus Weite, Kraft und Verlässlichkeit. Genau das, was mein Jahr 2025 geprägt hat.

Claudia Sontheimer aus Sylt mit Blick auf die Dühne

Orte der Stille – Sylt

 

 

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

 

Claudia Sontheimer in den verschneiten Bergen

Schneeschuhwanderung: Kein großes Abenteuer – aber ein erster Schritt. Und manchmal reicht genau das.

 

Claudia Sontheimer in den Bergen in der Asana Baum.

Berge erinnern mich daran, wie sich Stabilität anfühlt.

 

Perfekte Kulisse am Thiersee

 

Claudia Sontheimer auf dem Gipfel der Turacher Höhe

Und hier waren wir noch auf der Turacher Höhe.

 

Claudia Sontheimer am Strand von Baltrum

Nordsee-Rauschen. Gedanken leiser. Herz weiter.

 

Claudia Sontheimer schaut auf das Meer (Baltrum)

Einfach nur sein…

 

Claudia Sontheimer sitzt am Strand auf Baltrum

Und noch mehr Nordsee-Feeling

 

Mein 2025-Fazit

Manchmal braucht es keine Veränderung

2024 war ein Jahr voller Lernen, Wachsen und Entscheidungen – und vieles davon hat 2025 noch nachgewirkt. Deshalb brauchte es dieses Jahr vor allem eines: eine Pause. Den Versuch, Stabilität und Sicherheit zu schaffen. Und genau daraus ist etwas ganz Wertvolles entstanden – Vertrauen.

Was war die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?

Vermutlich war es die Entscheidung, alles so zu lassen, wie es ist.
Ich musste mich erst einmal in dieser neuen Welt aus Business und Selbstständigkeit einfinden. Und auch wenn sich im Außen kaum etwas verändert hat, habe ich mich innerlich stark verändert.

Ich habe nicht deutlich mehr verdient, es gab nicht viel mehr Events oder Kurse. In Zahlen ist dieses Wachstum kaum sichtbar. Aber in meinem Selbstbewusstsein – und in meinem Vertrauen – dafür umso mehr.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Wo soll ich da nur anfangen?
Dieses Jahr war einfach richtig schön. Es hat mir Stabilität und Sicherheit geschenkt.

In meinem Business

Das zweite Jahr ist nun um – und ich muss nicht wieder „richtig arbeiten“, sondern darf weiterhin das tun, was mir Freude macht.
Die Anzahl meiner Yoga-Kurse und auch der Teilnehmer:innen ist konstant gestiegen. Selbst wenn ich einmal einen Kurs absagen musste, kam oft spontan ein neuer dazu. Dadurch durfte ich immer mehr Vertrauen in mich selbst und in meine Selbstständigkeit entwickeln.

Im Privatleben

Auch hier hat sich nicht viel verändert – und genau dafür bin ich unglaublich dankbar.
Ich habe die beste Familie, den besten Mann und die tollsten Freunde, die mich jederzeit unterstützen.

Wenn ich 2025 mit nur einem Wort beschreiben müsste, wäre es: Vertrauen.
Vertrauen in mich selbst und in mein Umfeld.

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?

Letztes Jahr habe ich dazu geschrieben:

„Die Vorstellung, dass ich es allen recht machen muss, bleibt in 2024 …“

Das habe ich schon ganz gut geschafft – auch wenn es hier noch ein paar Stellschrauben gibt. Bei vielen Dingen ist es mir inzwischen relativ egal geworden. Aber relativ ist eben noch nicht vollkommen.

Wie oft denken wir: „Wenn ich mal …, dann …“
Doch ganz ehrlich: Manche Muster begleiten uns so lange, bis wir sie wirklich gelernt haben. Und so gab es auch dieses Jahr wieder Situationen, die mir ein paar schlaflose Nächte beschert haben.

Ein guter Grund, mir für 2026 erneut vorzunehmen:
Ich muss es nicht allen recht machen. Warum auch?

Mein 2025 in Zahlen

  • Aktueller (durchschnittlicher) Stand meiner Yoga-Teilnehmer pro Woche: ca. 225
  • Aktueller Stand meiner Newsletter-Abonennten: 458
  • Aktueller Stand der WhatsApp-Community: 208
  • Instagram-Follower: 472
  • Facebook-Follower: 197
  • Anzahl Yoga-Kurse pro Woche zur Hochsaison: 18
  • Veröffentlichte Blog-Artikel: 5
  • 44 Newsletter geschrieben, also wirklich alle 2 Wochen
  • 161 Tage am Stück Englisch gelernt
  • und mein Kater Lui hat mir ca. 94 Mäuse gebracht – 4 davon während einer Live-Yoga-Stunde

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser) mache

Dieses Jahr war stark geprägt von Stabilität und Sicherheit.
Ich habe meine Kontakte gehalten, ähnliche Kurse angeboten und größtenteils mit den gleichen Auftraggebern zusammengearbeitet. Dafür bin ich sehr dankbar – denn so konnte ich wirklich in der Selbstständigkeit ankommen. Es war der Beweis, dass diese Entscheidung richtig war.

Ich wollte nichts riskieren und die Komfortzone so wenig wie möglich verlassen.

2026 darf sich das ein kleines bisschen ändern.
Die Stabilität soll bleiben – aber es darf wieder bunter werden.

In einem Business-Coaching durfte ich erkennen, welcher Typ Mensch ich bin und wie sich das sowohl privat als auch beruflich zeigt. Wir haben es so beschrieben:
Ich mag Kuchen. Die Basis darf gerne immer ein Biskuitboden sein – aber der Belag darf sich verändern. Mal fruchtig, mal sahnig, mal bunt.

Ich bin unglaublich dankbar für meine treuen Kund:innen und all die Kurse, die mein stabiler Tortenboden sind. Und 2026 darf sich der Belag wieder ein wenig verändern.

Auch privat möchte ich nichts an meiner Familie, meinem Mann und meinen Freunden ändern – aber vielleicht hier und da ein Sahnehäubchen obendrauf setzen.

Was das genau heißt, weiß ich selbst noch nicht. Aber genau das macht es spannend.

Danke, dass du bis hierhin gelesen hast. Allein das zeigt mir, dass du dich für mich und meinen Weg interessierst!

Außerdem habe ich wieder ein Abendteuer geplant!

Ich habe gelernt: Es bringt nichts, Dinge immer auf später zu verschieben.
Vor ein paar Jahren war ich auf Bali – und es war mein schönster Urlaub überhaupt. Seit ein bis zwei Jahren schiebe ich eine Fernreise immer wieder vor mir her: wegen der Selbstständigkeit, wegen Geld, wegen Lui, wegen der Sprache …

Nun lerne ich seit über einem halben Jahr wieder (neu) Englisch.
2026 möchte ich im September wieder auf Fernreise gehen. Und wenn es sein muss, nehme ich Laptop, Kamera & Co. einfach mit – und ihr kommt virtuell mit nach Thailand oder Bali.

Das Leben darf wieder etwas spannender werden.

Diese großen Projekte gehe ich 2026 an

Nachdem dieses Jahr der Samen von FrauGefühl gesät wurde, möchte ich dieses Herzensprojekt weiter ausbauen.
Frauen sollen lernen, die Signale ihres Körpers zu verstehen – ihn nicht länger als Feind, sondern als Freund wahrzunehmen. Sich wieder wohl in sich selbst zu fühlen.

Ich möchte aufklären, informieren und einfach da sein.
Für all das, was meiner Meinung nach in vielen Bereichen der modernen Medizin fehlt.

Und vielleicht kommt noch ein zweites Projekt dazu:
Ich träume schon lange davon, ein Buch zu schreiben. Dieses Jahr habe ich von einer lieben Yoga-Gruppe auf Sylt ein Notizbuch geschenkt bekommen – um Gedanken und Ideen zu sammeln. Wie dieses Buch genau aussehen wird, weiß ich noch nicht. Aber vielleicht muss man manchmal einfach anfangen.

So kannst du 2026 mit mir in Verbindung bleiben

Auch im neuen Jahr liegt mein Fokus auf liebevoll gestalteten Yoga-Kursen, Retreats und dem Ausbau des Online-Programms FrauGefühl. Vielleicht ist genau das dabei, was du suchst – und wir lernen uns persönlich kennen.

Der einfachste Weg, nichts zu verpassen, ist mein Newsletter.
Hier erfährst du als Erste:r von neuen Terminen, Angeboten und kleinen Einblicken hinter die Kulissen.

Ich freue mich sehr, wenn du Teil meiner Community wirst und wir 2026 gemeinsam zu einem besonderen Jahr machen.

Meine 7 Ziele für 2026

  • Ausbau der E-Mail-Liste auf über 1.000 Abonnenten

  • Erweiterung des Online-Programms FrauGefühl

  • An meinem Buch schreiben (falls jemand jemanden kennt – gerne melden 😉)

  • Fernreise nach Bali oder Thailand

  • Mindestens 2× pro Woche joggen

  • 12 Blog-Artikel veröffentlichen

  • Einmal im Monat ein persönliches Erlebnis nur für mich

Mein Motto für 2026 heißt:

Glück entsteht durch Mut!

Claudia

Mein Jahresrückblick 2024: Ein Jahr voller Yoga, Mut und Begegnungen! 

Einleitung

2024 – ein Jahr voller neuer Herausforderungen, inspirierender Begegnungen und wertvoller Lektionen. Ich habe gelacht, geweint, gelernt, manchmal gehadert und vor allem eines: mich weiterentwickelt. Von großen beruflichen Meilensteinen bis hin zu kleinen, persönlichen Momenten, die mein Herz berührt haben – dieser Jahresrückblick 2024 ist ein Blick auf alles, was mich bewegt und geprägt hat.

Es war nicht immer leicht, aber gerade deshalb bin ich unglaublich stolz auf alles, was ich geschafft habe. Und ich möchte diesen Rückblick mit dir teilen, um zu inspirieren, zu reflektieren und gemeinsam in das kommende Jahr zu blicken.

Fazit

Wenn ich auf 2024 zurückblicke, sehe ich nicht nur ein Jahr, das mich beruflich und persönlich weitergebracht hat, sondern auch all die Menschen und Momente, die diesen Weg so besonders gemacht haben.

Ich bin dankbar für die Herausforderungen, die mich wachsen ließen, für die Entscheidungen, die meinen Mut gefordert haben, und für die wunderbaren Begegnungen, die mir gezeigt haben, was wirklich zählt.

2025 steht schon vor der Tür, und ich freue mich darauf, neue Abenteuer zu erleben, Projekte voranzutreiben und noch mehr Raum für das zu schaffen, was mir wirklich wichtig ist. Denn das Leben ist ein Abenteuer – und ich bin bereit, mich darauf einzulassen.

Meine Themen und Highlights in 2024

Für sich einstehen: Entscheidungen, Sichtbarkeit und Mut

 

Es ist eine bewusste Entscheidung, sich „selbstständig“ zu machen. Aber nach dieser Entscheidung folgen noch unzählige weitere, die man selbst treffen und für die man auch selbst die Verantwortung übernehmen muss.

Wie oft habe ich mich dieses Jahr gefragt: Kann ich das? Muss das wirklich sein? Trau ich mich das überhaupt? Und ja, manchmal schlich sich auch der Gedanke ein: Was denken wohl die Leute über mich?

Als Yoga-Lehrerin in der Selbstständigkeit ist Mut oft entscheidend – Mut, sichtbar zu sein und sich selbst treu zu bleiben.

Sichtbar zu sein bedeutet, dass andere – Freunde, Familie, aber auch völlig Fremde – mitbekommen, was man tut. Und ja, das kann auch bedeuten, dass sie urteilen. Über meine Entscheidungen, meine Arbeit, meine Art. Das war für mich eine der größten Herausforderungen: mich zu zeigen und mich gleichzeitig von möglichen Meinungen oder Urteilen nicht bremsen zu lassen.

Dabei gelingt mir das nicht immer – aber immer öfter versuche ich, so zu denken. Besonders in meinem Yoga-Business wird oft ein bestimmtes Bild vermittelt: beweglich, schlank, sportlich. Doch tiefes Yoga hat mit all dem nichts zu tun. Yoga ist viel mehr als Körperarbeit; es geht um Achtsamkeit, um innere Stärke und um den Weg zu sich selbst. Das musste ich erst für mich lernen und akzeptieren. Aber genau das macht meinen eigenen Weg aus – und darauf bin ich stolz.

Heute weiß ich: Es lohnt sich, sichtbar zu sein. Es lohnt sich, zu den eigenen Entscheidungen zu stehen, auch wenn nicht jeder sie versteht. Denn nur so kann ich Menschen erreichen, die wirklich zu mir passen – sei es als Kunden, als Unterstützer oder als Freunde.

Und wenn ich eines gelernt habe, dann das: Mutig zu sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Zweifel weiterzugehen. Schritt für Schritt. Für sich selbst, für seine Ziele und für das, woran man glaubt.

 

Krieger-Pose im Yoga: Stärke, Balance und Mut – eine Haltung, die für mich auch im Leben zählt. Entscheidungen treffen und sichtbar sein erfordern innere Kraft.

Krieger-Pose im Yoga: Stärke, Balance und Mut – eine Haltung, die für mich auch im Leben zählt. Entscheidungen treffen und sichtbar sein erfordern innere Kraft.

 

Struktur finden im „neuen“ selbständigen Leben

Eine der größten Herausforderungen in meiner Selbstständigkeit ist es, eine klare Tagesstruktur zu finden.

Mein Arbeitsleben hat sich stark in die Abendstunden verlagert, weil meine Yoga-Kurse oft erst am späten Nachmittag oder Abend stattfinden. Tagsüber bin ich größtenteils frei und kann selbst bestimmen, wann ich was mache – eigentlich ein Traum! Anfangs fühlte es sich fast wie Urlaub an: Kein Wecker, der mich um 6 Uhr früh aus dem Bett klingelt, kein Bürojob, bei dem ich um 7:30 Uhr am Schreibtisch sitzen muss. Ich genoss diese neue Freiheit in vollen Zügen.

Doch irgendwann merkte ich, dass ich weniger produktiv war. Alles konnte auf „später“ verschoben werden – und das tat ich dann auch. Es fehlte mir an festen Strukturen, und ich hatte oft das Gefühl, weniger zu schaffen als früher.

Seitdem experimentiere ich mit verschiedenen Ansätzen: Ich lege mir Arbeitszeiten fest, teste neue Tagespläne und werfe sie dann wieder über den Haufen, wenn sie nicht funktionieren. Es ist ein ständiger Prozess, aber ich habe dabei auch viel über mich selbst gelernt.

Mein Ziel ist es, eine Balance zu finden – zwischen Flexibilität und einer Struktur, die mir hilft, meine Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich bin optimistisch, dass sich das irgendwann einpendelt. Vielleicht ist genau dieser Weg das, was Selbstständigkeit ausmacht: immer wieder ausprobieren und sich dabei weiterentwickeln.

 

Selbstständigkeit: Freiheit und die Kunst, Struktur zu schaffen. Mein Schreibtisch – der Ort, an dem Ideen Gestalt annehmen.

Selbstständigkeit: Freiheit und die Kunst, Struktur zu schaffen. Mein Schreibtisch – der Ort, an dem Ideen Gestalt annehmen.

Yoga auf dem Stuhl – zurück zu den Wurzeln des Wohlbefindens

Yoga auf dem Stuhl – was soll denn das für ein Yoga sein? Keine Kobra, kein Kopfstand und kein Krieger…

In diesem Jahr hatte ich die wunderbare Möglichkeit, Senioren-Yoga in Altenheimen und in Seniorengruppen anzubieten. Diese Arbeit hat mir noch einmal deutlich gemacht, worum es im Yoga wirklich geht – und vor allem, worum es nicht geht.

Yoga hat nichts mit spektakulären Figuren, außergewöhnlicher Beweglichkeit oder einem perfekten Körper zu tun. Im Grunde braucht es nur eines: die Fähigkeit, auf einem Stuhl zu sitzen. Das ist alles, was zählt. Denn Yoga bedeutet, sich im eigenen Körper und in der aktuellen Lebenssituation wohlzufühlen – genau so, wie es ist und wie man ist.

Die Stunden mit den älteren Damen und Herren – und ja, erstaunlicherweise kommen hier auch viele Männer zum Yoga – waren für mich unglaublich bereichernd. In diesen Momenten konnte ich ihnen nicht nur eine Stunde Abwechslung schenken, sondern auch die Essenz von Yoga vermitteln: sich selbst zu spüren, Ruhe zu finden und im eigenen Inneren anzukommen.

Die Gespräche vor und nach den Stunden haben mir immer wieder gezeigt, wie wertvoll diese Arbeit ist. Viele Teilnehmer haben vielleicht keine Yoga-Erfahrung oder körperliche Einschränkungen, aber sie bringen eines mit: die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen und etwas Gutes für sich zu tun.

Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Yoga verändert. Es geht nicht um die Asanas allein, sondern darum, wie man durch Bewegung, Atmung und Achtsamkeit ein Gefühl von Harmonie schafft – wie ein Musikstück, das man komponiert. Eine ausgewogene Yogastunde fließt, sie führt die Teilnehmer in einen Zustand, in dem sie sich selbst begegnen können.

Ich bin dankbar, dass ich durch diese ehrenamtliche Arbeit nicht nur anderen helfen, sondern auch selbst wachsen konnte. Es hat mir gezeigt, dass Yoga einen universellen Wert hat – unabhängig vom Alter, der Beweglichkeit oder den äußeren Umständen. Und genau diesen Weg möchte ich weitergehen: Yoga nicht als Leistung, sondern als eine Quelle von tieferem Wohlbefinden zu unterrichten.

 

Die Maus auf der Yoga-Matte – und wie Kater Lui zeigt, dass Aufgeben keine Option ist

Eine kleine, aber äußerst lustige Geschichte aus meinem Alltag möchte ich mit dir teilen!

Mittwochabend, Faszien-Yoga-Stunde. Mein Wohnzimmer ist gleichzeitig mein Online-Yoga-Studio, und direkt daneben liegt der Zugang zur Katzenklappe, die mein roter Kater Lui ausgiebig nutzt. Wie du vielleicht weißt, ist Lui ein wahrer Mäusejäger – und stolz darauf, seine Beute mit nach Hause zu bringen.

Anfang des Jahres hatte ich die glorreiche Idee, die Katzenklappe mit einer KI aufzurüsten. Diese „smarte“ Technologie sollte erkennen, wenn Lui eine Maus im Gepäck hat, und ihm dann den Zugang ins Wohnzimmer verwehren. Und ja, anfangs hat das sogar erstaunlich gut funktioniert.

Doch Lui wäre nicht Lui, wenn er sich von so einer Herausforderung entmutigen ließe. Sein Motto: Aufgeben ist keine Option. Und tatsächlich – nach ein paar gescheiterten Versuchen hat er seinen Plan perfektioniert. Seine Taktik? Er versteckt die Maus entweder geschickt in seinem Maul oder senkt den Kopf, sodass die Kamera der Klappe die Beute nicht erkennt. Der Triumph des Durchhaltevermögens!

Und so geschah es an diesem besagten Mittwoch: Während meiner Live-Yoga-Stunde stolzierte Lui triumphierend herein – und legte mir seine Maus direkt auf die Yoga-Matte. Ein Geschenk für uns alle!

Was soll ich sagen? Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich es geschafft, die Maus mit einem Küchentuch zu fangen – ein wahrer Moment des Wachstums, auch für mich. Lui schien zufrieden mit meinem Fortschritt.

Und was habe ich daraus gelernt? Egal ob Katze oder Mensch: Wenn etwas wirklich wichtig ist, findet man einen Weg. Danke, Lui, für diese wertvolle Lektion!

 

Tiefenentspannung in der Hängematte statt auf der Yoga-Matte – während Frauchen Yoga unterrichtet.

Tiefenentspannung in der Hängematte statt auf der Yoga-Matte – während Frauchen Yoga unterrichtet.

 

Kater Lui und seine Überraschung: Ein unerwartetes Maus-Geschenk während der Yoga-Stunde. Yoga mit Kater – immer spannend!

Kater Lui und seine Überraschung: Ein unerwartetes Maus-Geschenk während der Yoga-Stunde. Yoga mit Kater – immer spannend!

 

Mit roter Schleife und Charme: Kater Lui, mein tägliches Geschenk und der heimliche Star meiner Online-Yoga-Stunden.

Mit roter Schleife und Charme: Kater Lui, mein tägliches Geschenk und der heimliche Star meiner Online-Yoga-Stunden.

Vom Geldbeutel und der Kunst des Loslassens

Man sagt immer, man soll loslassen. Aber wenn ich eines in diesem Jahr gelernt habe, dann das: Es ist leichter gesagt als getan.

Eines Abends entdeckte ich, dass mein Geldbeutel verschwunden war – gestohlen aus meinem Auto, das sicher auf meinem Tiefgaragenstellplatz stand. Dieses Gefühl, dass jemand in meinen persönlichen Raum eingedrungen war, hat mich tagelang beschäftigt. Dazu kam, dass ich mich nicht genau erinnern konnte, wann und wo ich den Geldbeutel das letzte Mal gesehen hatte. Die Ungewissheit nagte an mir.

Ich fragte mich immer wieder: Warum ausgerechnet mir? Was für ein Mensch macht so etwas? Und war das vielleicht irgendwie mein Karma? Diese Grübeleien hielten mich etliche Nächte wach. Das Gefühl, in meinem Zuhause nicht mehr sicher zu sein, war schwer zu ertragen.

Doch nach und nach fand ich durch meine Routinen und die lieben Menschen in meinem Umfeld wieder Stabilität. Meine Yoga-Praxis half mir, mich zu erden und die Grübeleien für eine Weile loszulassen. Meine Familie und Freunde gaben mir Halt, erinnerten mich daran, dass es nicht meine Schuld war und dass ich weit mehr bin als der Verlust eines Gegenstandes.

Heute sehe ich dieses Ereignis als Lektion: Es gibt Dinge, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, und manchmal ist das Einzige, was wir tun können, unseren Frieden mit ihnen zu schließen. Das Loslassen kam nicht über Nacht, sondern in kleinen Schritten – aber es kam.

Und wenn ich eines daraus mitnehme, dann das: Es sind nicht die unsicheren Momente, die uns definieren, sondern wie wir wieder zu uns selbst zurückfinden.

Sylt – nicht nur ein Ort, sondern ein Gefühl

Kennst Du dieses Gefühl, wenn ein Ort nicht einfach nur ein Ort ist?

Sylt ist mein Herzensort. Die raue Nordsee, der weite Himmel und die einzigartigen Farben der Insel schenken mir ein Gefühl von Freiheit und tiefer Ruhe. Hier kann ich meinen Kopf frei machen, durchatmen und einfach sein. Der ursprüngliche Grund, warum ich diese Retreats „Yoga am Meer“ ins Leben gerufen habe, war ganz einfach: Ich wollte sicherstellen, dass ich mindestens einmal im Jahr an diesen besonderen Ort zurückkehre.

Doch mit der Zeit ist aus dieser Idee etwas viel Größeres geworden. Heute darf ich diese Erfahrungen mit so vielen wunderbaren Teilnehmerinnen und Teilnehmern teilen. Gemeinsam spazieren wir über die Insel, genießen die frische Meeresluft und die einzigartige Atmosphäre. Es ist jedes Mal ein ‚Nachhausekommen‘, und ich freue mich, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Gefühl mit mir teilen. Für einige ist es auch ein Ort der Neuorientierung oder der Auszeit, für andere einfach ein Moment, die Seele baumeln zu lassen.

Aber auch hier möchte ich ehrlich sein… die Organisation dieser Retreats ist für mich eine Herzensaufgabe, in die ich viel Zeit und Mühe investiere. Wir reisen jedes Mal mit dem Zug an, und ich bin immer aufgeregt, ob wirklich alles so passt, wie ich es geplant habe. Am ersten Tag bin ich jedes Mal (immer noch) aufgeregt – ich möchte, dass sich alle wohlfühlen, ihre Zimmer finden und gut ankommen. Erst wenn das geschafft ist, wenn ich einmal über die Düne gelaufen bin und den ersten Blick auf das Meer werfen kann, kommt auch bei mir die Ruhe. Dann weiß ich wieder, warum ich hier bin, und der Stress fällt von mir ab.

Für mich ist Sylt nicht nur ein Ort auf der Landkarte. Es ist ein Gefühl von Geborgenheit, Weite und Freiheit. Und ich freue mich unglaublich, dass ich diese Verbindung nicht nur für mich pflegen darf, sondern sie auch mit meinen Gruppen teilen kann – Jahr für Jahr, immer wieder aufs Neue.

Strahlen an der Buhne 16 – „Sonne, Meer und ein Lächeln im Gesicht – selbst im März zeigt Sylt seinen unvergleichlichen Charme.“

Strahlen an der Buhne 16 – Sonne, Meer und ein Lächeln im Gesicht – selbst im März zeigt Sylt seinen unvergleichlichen Charme.

 

Blick von der Uwe-Düne – „Hoch oben auf der Uwe-Düne, mit dem Meer im Blick und dem Wind im Haar – Sylt schenkt mir jedes Mal dieses Gefühl von unendlicher Weite und Ruhe.

Blick von der Uwe-Düne – „Hoch oben auf der Uwe-Düne, mit dem Meer im Blick und dem Wind im Haar – Sylt schenkt mir jedes Mal dieses Gefühl von unendlicher Weite und Ruhe.

 

rme hoch, Kopf frei: Sylt ist nicht nur ein Ort, sondern pure Lebenslust und Freiheit!

Arme hoch, Kopf frei: Sylt ist nicht nur ein Ort, sondern pure Lebenslust und Freiheit!

 

Weitere schöne und besondere Momente in 2024

 

Entdeckungsreise in Nürnberg

Entdeckungsreise in Nürnberg

 

Nürnberg hat so viele versteckte Ecken und interessante Geschichten zu bieten

Nürnberg hat so viele versteckte Ecken und interessante Geschichten zu bieten

 

Erste SUP-Versuche am Staffelsee

Erste SUP-Versuche am Staffelsee

 

Ein unvergesslicher Tag mit einer Freundin in Rosenheim – bei der ‚Rosenheim-Cops‘-Führung erlebten wir die Stadt auf eine ganz besondere Weise. Und natürlich durfte die Pappdarstellung von der "Stockl" nicht fehlen!

Ein unvergesslicher Tag mit einer Freundin in Rosenheim – bei der ‚Rosenheim-Cops‘-Führung erlebten wir die Stadt auf eine ganz besondere Weise. Und natürlich durfte die Pappdarstellung von der „Stockl“ nicht fehlen!

 

Urlaub in den Niederlanden Zandvoort. Unsere perfekte Kombination von Stadt-Feeling in Amsterdam und ...

Urlaub in den Niederlanden. Unsere perfekte Kombination von Stadt-Feeling in Amsterdam und …

 

... Nordsee-Feeling in Zandvoort.

… Nordsee-Feeling in Zandvoort.

Mein 2024-Fazit

Ein Jahr Selbstständigkeit – Stolz auf jeden Schritt

Vor genau einem Jahr habe ich den mutigen Schritt gewagt, mich voll und ganz auf meine Selbstständigkeit einzulassen. Es war ein Jahr voller Herausforderungen, unzähliger Entscheidungen und auch mancher schlafloser Nächte. Aber vor allem war es ein Jahr, das mich wachsen ließ – beruflich wie persönlich.

Vom Steuerprogramm bis zum Wiederaufbau meiner eigenen Homepage, vom Marketingplan bis hin zum Finanzplan: Es gab so vieles, das ich lernen durfte – und manchmal (leider) auch musste. Es war nicht immer leicht, sich in die technischen Details oder die Feinheiten des Steuerrechts einzuarbeiten, aber genau das macht den Stolz auf das Erreichte noch größer.

Ich habe verstanden, dass Selbstständigkeit nicht nur bedeutet, die eigenen Träume zu verfolgen, sondern auch Verantwortung zu übernehmen – für mein Business, meine Kundinnen und Kunden, und letztlich für mich selbst. Jede Herausforderung war eine Lektion, jeder Erfolg ein kleiner Meilenstein auf diesem Weg.

Was mich besonders erfüllt, ist die Freiheit, mein Leben und meine Arbeit nach meinen Vorstellungen gestalten zu können. Meine Kreativität in Yoga-Kursen und Texten auszuleben, auf ganz unterschiedlichen Wegen mit meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Kontakt zu bleiben und dabei meinen persönlichen Stil zu finden – das alles hat mich dieses Jahr unglaublich bereichert.

Ein Jahr Selbstständigkeit bedeutet für mich nicht nur, dass ich überstanden habe, was ich mir vorher kaum hätte vorstellen können. Es bedeutet auch, dass ich daran gewachsen bin. Und während ich diesen Jahresrückblick schreibe, freue ich mich umso mehr auf das, was noch kommt.

Auf ein weiteres Jahr voller Herausforderungen, Überraschungen und hoffentlich noch mehr Gelegenheiten, stolz auf mich zu sein.

Was war die beste Entscheidung, die ich 2024 getroffen habe?

Ich denke, die beste Entscheidung war, mir die Erlaubnis zu geben, schneller Entscheidungen zu treffen. Wie oft habe ich in der Vergangenheit Nächte lang darüber gegrübelt, was wohl die „richtige“ Entscheidung ist. Soll ich wirklich „Ja“ sagen? Oder lieber „Nein“? Und vor allem: Was denken wohl die anderen darüber? Diese Fragen haben mich oft gebremst und mir den Kopf voll gemacht.

Doch dieses Jahr habe ich etwas für mich gelernt: Schnelligkeit im Entscheiden bringt Klarheit. Es geht nicht immer darum, perfekt zu entscheiden – sondern darum, in dem Moment zu vertrauen, dass ich immer die Fähigkeit habe, nachzusteuern, wenn es nötig ist. Und was die Meinung der anderen betrifft: Ich lasse sie immer weniger in meine Entscheidungen einfließen. Das bedeutet nicht, dass mir die Menschen und ihre Gedanken egal sind, aber ich habe gelernt, dass ich mir selbst treu bleiben muss, um meinen Weg zu gehen.

Und so ist diese Fähigkeit, schneller und entschlossener zu handeln, wohl die beste Entscheidung, die ich getroffen habe. Sie hat mir in vielen kleinen Momenten des Jahres geholfen und vieles leichter gemacht.

Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?

2024 hat mir gezeigt, wie erfüllend es ist, mein Leben so gestalten zu können, wie ich es möchte – und davon auch leben zu können. Auch wenn nicht jede Aufgabe, die die Selbstständigkeit mit sich bringt, immer angenehm ist, habe ich gelernt, sie zu meistern. Dabei bin ich nicht nur beruflich, sondern vor allem auch persönlich gewachsen.

Besonders dankbar bin ich jedoch für meinen Freund, meine Freunde und meine Familie. Sie mussten dieses Jahr einiges mit mir durchstehen: verzweifelte Anrufe, wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, die Panik, als die Homepage offline war, oder die Frustration, wenn Rechnungen nicht bezahlt wurden oder der Steuerberater Dinge verlangte, von denen ich keine Ahnung hatte.

Trotz allem standen sie immer an meiner Seite – selbst dann, wenn sie oft zurückstecken mussten, weil ich abends oder an den Wochenenden keine Zeit hatte. Diese bedingungslose Unterstützung bedeutet mir unendlich viel. Es gibt kaum etwas, wofür ich mehr dankbar bin, als zu wissen, dass ich mich nie zwischen meinem Traum und den Menschen, die mir wichtig sind, entscheiden musste.

Und mit einer noch besseren Planung wird 2025 ein Jahr, in dem ich ihnen und mir selbst noch mehr Zeit schenken kann.

Was lasse ich im Jahr 2024 zurück und nehme es nicht mit in 2025?

Die Vorstellung, dass ich es allen recht machen muss, bleibt in 2024. Ich habe gelernt, mir zu erlauben, meinen eigenen Weg zu gehen – sei es im Yoga-Unterricht oder in der Therapie. Statt mich von den Erwartungen anderer leiten zu lassen, vertraue ich immer mehr auf mein eigenes Wissen und meine Intuition.

Ich weiß mittlerweile genau, wo meine Stärken liegen und was ich besser lassen sollte. Dieses Vertrauen in mich selbst schenkt mir nicht nur mehr Freiheit, sondern auch mehr Freude an dem, was ich tue.

Mein 2024 in Zahlen

Mein Ausblick auf 2025

Was ich 2025 anders (besser) mache

Für 2025 habe ich mir vorgenommen, einige Dinge bewusster zu gestalten. Ganz oben auf meiner Liste stehen meine Gesundheit, meine Freunde und meine Familie – sie sollen noch mehr in den Fokus rücken.

Da sich meine Arbeitszeiten vor allem auf die Abendstunden verlagert haben, möchte ich mir unter der Woche einen festen Vormittag oder Nachmittag einplanen, der nur für mich da ist. An diesem Tag will ich etwas tun, das mir guttut – sei es ein Spaziergang in der Natur, ein Ausflug in die Berge oder einfach Zeit für mich, um aufzutanken. Besonders freue ich mich auf das Gefühl, wenn die Welt um mich herum arbeitet und ich die Ruhe genießen kann.

Obwohl ich 2024 mehr Zeit hatte, hatte ich oft das Gefühl, weniger erlebt oder geschafft zu haben – sowohl privat als auch im Business. Genau hier möchte ich 2025 ansetzen: eine klarere Struktur schaffen, die mir Raum für Erlebnisse und Erfolge gibt, ohne den Druck, alles gleichzeitig schaffen zu müssen.

2025 wird das Jahr, in dem ich mich mit meiner Arbeit und meiner Freizeit noch besser im Gleichgewicht fühle – und dabei jede Menge Energie für die Dinge habe, die mir wirklich wichtig sind.

Keine besonderen Abenteuer geplant? Doch, das Leben selbst!

Für 2025 habe ich keine großen Abenteuer im Voraus geplant, denn das größte Abenteuer ist für mich das Leben selbst. Ich möchte mich voll und ganz auf alles einlassen, was das kommende Jahr für mich bereithält – mit offenen Armen, offenem Herzen und einer guten Portion Neugier.

Diese großen Projekte gehe ich 2025 an

2024 hat mir gezeigt, wie sehr ich das Schreiben liebe – besonders das kreative Schreiben. Deshalb möchte ich diesen Weg weitergehen, dazulernen und meine Leidenschaft in Form von regelmäßigen Newslettern und Blog-Artikeln mit euch teilen.

Ein weiteres Herzensprojekt für 2025 ist ein eigener Online-Kurs. Ich freue mich darauf, all meine Erfahrungen und mein Wissen in ein Format zu bringen, das für viele zugänglich ist – und das hoffentlich genauso viel Freude bereitet, wie es mir macht, es zu entwickeln.

So kannst du 2025 mit mir in Verbindung bleiben

Auch im neuen Jahr liegt mein Fokus auf Yoga-Kursen und Retreats, die ich mit viel Liebe und Herzblut gestalte. Vielleicht ist genau das dabei, was du suchst, und wir haben die Gelegenheit, uns persönlich kennenzulernen!

Der einfachste Weg, um nichts zu verpassen und immer auf dem Laufenden zu bleiben, ist mein Newsletter. Hier erfährst du als Erste:r von neuen Terminen, spannenden Angeboten und kleinen Einblicken hinter die Kulissen.

Ich freue mich, wenn du Teil meiner Community wirst und wir 2025 gemeinsam zu einem besonderen Jahr machen!

Meine 7 Ziele für 2025 

  • Ausbau der E-Mail-Liste auf über 500 Abonnenten
  • Erstellung des Online-Kurses
  • Mehr Fokus auf meine Gesundheit (gesunde Ernährung, Auszeiten, Yoga nur für mich)
  • Mindestens 1 Woche Urlaub ohne Handy
  • Joggen gehen (mindestens 2x wöchentlich) 
  • Mindestens 15 Blog-Artikel
  • Einmal im Monat ein persönliches Erlebnis (Dinge, die ich noch nie gemacht habe oder mir einfach gut tun)

Mein Motto für 2025 heißt:

Täglich kleine Schritte für große Wunder!