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Claudia im Yoga-Sitz

Hormone und Fasten – was Frauen ab 45 wissen sollten

Die Fastenzeit beginnt.
Überall liest man von Detox, Gewichtsverlust und „Neustart für den Stoffwechsel“.

Klassische Fastenkuren versprechen:

  • mehr Energie

  • einen angeregten Stoffwechsel

  • Gewichtsreduktion

  • Entgiftung

  • Klarheit im Kopf

Und viele Frauen spüren in dieser Zeit ein inneres Ziehen:
„Vielleicht wäre das jetzt gut für mich.“

Gerade ab 45.

Denn vielleicht fühlst du dich:

  • schwerer als früher

  • schneller erschöpft

  • weniger belastbar

  • nicht mehr ganz in deiner Mitte

  • unzufrieden mit deinem Bauch

  • irritiert über neue Symptome

Fasten wirkt da wie eine logische Antwort.
Ein Reset.
Ein Neustart.
Ein Gefühl von Kontrolle.

Und ja – Fasten kann wertvoll sein.

Aber wenn du dich in der hormonellen Umstellung befindest, lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Denn dein Körper ist nicht mehr derselbe wie mit 30.

Und genau das wird in vielen Stoffwechsel- und Fastenprogrammen selten differenziert betrachtet.


1. Gewichtszunahme in der Umstellung ist nicht automatisch ein Problem

Viele Frauen nehmen rund um die Wechseljahre etwas zu – vor allem am Bauch. Das liegt nicht an mangelnder Disziplin, sondern an hormonellen Veränderungen:

  • Östrogen sinkt

  • Progesteron verändert sich

  • Cortisol reagiert sensibler

Der Stoffwechsel wird ökonomischer: Dein Körper verbraucht weniger Energie für die gleiche Leistung, speichert lieber Energie und reagiert sparsamer. Alles dient dazu, dich zu schützen.

Das bedeutet: Auch wenn du dich nicht verändert hast, kann Gewicht zunehmen. Dein Körper verteilt Energie anders, speichert anders, schützt sich anders – das ist Biologie, kein Versagen.

Wenn Fasten nur aus dem Impuls entsteht, „endlich wieder abzunehmen“, kann es zusätzlichen Stress erzeugen – gerade in einer Phase, in der das Hormonsystem Stabilität sucht.


2. Warum viele Frauen ab 45 fasten möchten

Die Beweggründe sind verständlich.

Vielleicht hoffst du:

  • endlich wieder mehr Energie zu spüren

  • den Bauchumfang zu reduzieren

  • Heißhunger loszuwerden

  • die Verdauung zu regulieren

  • dich wieder leichter zu fühlen

  • alte Essgewohnheiten zu durchbrechen

Vielleicht fühlst du dich schwach –
und erhoffst dir durch Verzicht neue Kraft.

Vielleicht fühlst du dich aufgebläht –
und glaubst, dein Körper müsse „gereinigt“ werden.

Vielleicht fühlst du dich nicht mehr ganz wohl in dir –
und suchst nach einem klaren Anfang.

All das sind nachvollziehbare Impulse.

Aber hier beginnt die wichtige innere Abwägung.


3. Wenn man die Marketing-Versprechen einmal ausblendet

Dann bleiben Fragen wie:

Fühle ich mich gerade stabil – oder eher erschöpft?

Schlafe ich gut – oder wache ich nachts ohnehin häufig auf?

Bin ich innerlich ruhig – oder stehe ich schon länger unter Spannung?

Esse ich regelmäßig – oder neige ich zu langen Pausen und später Überlastung?

Erhoffe ich mir durch das Fasten Energie –
oder bin ich eigentlich schon energieleer?

Denn manchmal ist Schwäche kein Zeichen von „zu viel“,
sondern von „zu wenig“.

Zu wenig:

Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel entsteht häufig, wenn Mangelzustände oder starke Blutzuckerschwankungen bestehen.

Hier wäre nicht zwingend Verzicht die erste Antwort,
sondern eine genauere Betrachtung:

Welches System braucht gerade Unterstützung?
Darm?
Leber?
Nebennieren?
Nervensystem?


4. Fasten und das Nervensystem

Fasten ist immer auch ein Stressreiz für den Körper.

Für einen stabilen Organismus kann dieser Reiz regulierend wirken.
Für einen bereits angespannten Organismus kann er zusätzlichen Druck erzeugen.

Gerade wenn du:

  • schlecht schläfst

  • dich schnell überfordert fühlst

  • Herzklopfen oder innere Unruhe kennst

  • Hitzewallungen erlebst

  • stark eingespannt bist

darfst du dich fragen:

Braucht mein Körper gerade Herausforderung –
oder Sicherheit?

Ein dauerhaft erhöhtes Stressniveau kann durch restriktive Kuren weiter steigen.
Und statt des gewünschten Effekts entsteht:

  • noch mehr Erschöpfung

  • stärkere Heißhungerphasen

  • Stimmungsschwankungen

  • Schlafprobleme

Das bedeutet nicht, dass Fasten „falsch“ ist.
Es bedeutet nur, dass der Kontext entscheidend ist.


5. Hormone lieben Stabilität

Ab 45 reagieren viele Systeme sensibler auf:

  • starke Blutzuckerschwankungen

  • zu wenig Energiezufuhr

  • langen Nahrungsverzicht

  • intensiven Sport ohne Regeneration

  • chronischen Stress

Was das Hormonsystem häufig mehr unterstützt:

  • regelmäßige Mahlzeiten

  • ausreichend Protein

  • warme, gut verdauliche Speisen

  • ruhige Bewegung

  • Atemübungen

  • ausreichend Schlaf

  • vagale Regulation

Das klingt weniger spektakulär als eine 10-Tage-Kur.

Aber manchmal ist es nachhaltiger.


6. Eine ehrliche Selbstbefragung

Vielleicht hilft dir vor einer Entscheidung ein ruhiger Moment mit diesen Fragen:

  • Habe ich schon einmal gefastet? Wie ging es mir damals wirklich – währenddessen und danach?

  • War ich danach stabiler oder erschöpfter?

  • Möchte ich fasten, weil ich mich gerade kraftvoll fühle?

  • Oder weil ich hoffe, meine Erschöpfung dadurch zu „lösen“?

  • Fühle ich mich eher im Mangel oder im Überfluss?

  • Was würde passieren, wenn ich statt Verzicht mehr Fürsorge wähle?

Fasten darf eine bewusste Entscheidung sein.
Kein Automatismus, nur weil Fastenzeit ist.


Vielleicht geht es weniger um Verzicht – als um Bewusstsein

Manchmal bedeutet Fasten:

Zucker reduzieren.
Alkohol pausieren.
Späteres Essen hinterfragen.
Gewohnheiten beobachten.

Manchmal bedeutet es aber auch:

Mehr schlafen.
Langsamer bewegen.
Den Bauch weich werden lassen.
Dem Nervensystem Sicherheit geben.

Und vielleicht ist genau diese ehrliche Abwägung der wichtigste Schritt.

Nicht:
„Sollte ich fasten?“

Sondern:

„Was braucht mein Körper gerade wirklich?“

Mehr Kontrolle?
Oder mehr Stabilität?

Und vielleicht ist genau das die eigentliche Fastenfrage.

Dein nächster Schritt

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Claudia mit Händen auf dem Bauch

Wenn der Körper nicht zur Ruhe kommt – was dein Nervensystem damit zu tun hat

„Mach Yoga“, haben sie gesagt.
„Du musst dich einfach mal entspannen“, haben sie gesagt.
„Meditier doch mal – das hilft bestimmt.“

Und ganz ehrlich:
Ich hab’s probiert.

Ich sitze da auf der Matte – und denke daran, dass die Wäsche fertig ist.
Dass die Spülmaschine noch ausgeräumt werden muss.
Dass ich nachher noch kochen muss – und keine Ahnung habe, was.

Von Entspannung keine Spur.
Im Gegenteil: Oft macht mich das noch gestresster, weil ich sauer auf mich selbst bin.
Warum kann ich nicht einfach abschalten?
Bin ich die Einzige, die beim Yoga nicht ruhig wird?

Gefühlt denke ich ständig.
Sogar im Schlaf.

Und irgendwann fragt man sich:
Ist das normal? Oder stimmt mit mir etwas nicht?


Warum wir oft „nicht abschalten können“

Erst einmal: Du bist damit nicht allein.
Wirklich nicht.

Ich erlebe es in meiner Arbeit immer wieder – und kenne es auch aus eigener Erfahrung:
Gerade Frauen, die ohnehin viel tragen, organisieren, funktionieren, kümmern sich, nehmen sich entweder gar keine Zeit für sich – oder packen in eine eh schon volle Woche noch ein anstrengendes Yoga- oder Sportprogramm, weil es ja helfen soll.

Als weiteres To-do.

Die Matte wird ausgerollt.
Man kämpft sich durch die Einheit.
Gedanklich ist man schon bei den nächsten Aufgaben.
Und in der Endentspannung schaut man kurz auf die Uhr, wie lange man hier noch „untätig“ herumliegt – man könnte ja schon mal die Decke zusammenfalten.

Und dieses sanfte Yoga, dieses Yin-Yoga?
Das kann ja nichts bringen.
Nach dem Motto: Viel hilft viel.

Wenn ich schon Zeit habe für Bewegung, dann bitte richtig.

Etwas überspitzt gesagt – aber vielleicht erkennst du ein paar eigene Gedanken darin.

Ich habe früher ähnlich gedacht.
Bis ich verstanden habe, was da im Körper eigentlich passiert.

Denn wenn Yoga zu einem weiteren Leistungsfeld wird und Entspannung zu einem „Muss“, dann sendest du deinem Körper kein Signal von Sicherheit – sondern von Druck.

Und genau da liegt der Knackpunkt.


Das Nervensystem – kurz erklärt, ohne Anatomie-Vortrag

Unser Nervensystem hat vereinfacht gesagt zwei Hauptzustände:

Sympathikus
→ Aktivierung, Leistung, Wachsamkeit, Alarm

Parasympathikus
→ Ruhe, Regeneration, Verdauung, Erholung

Beide sind sinnvoll.
Beide brauchen wir.

Das Problem ist nicht Stress an sich –
sondern dass der Körper zu lange im Aktivierungsmodus bleibt, oft ohne dass wir es bewusst merken.

Viele Frauen leben über Jahre in einem Zustand von „Ich halte das schon aus“.
Der Körper lernt: Wachsam sein ist normal.
Runterfahren fühlt sich plötzlich ungewohnt oder sogar unangenehm an.

Und genau deshalb klappt „Entspannung auf Knopfdruck“ oft nicht.


Der Vagusnerv – Verbindung zwischen Körper, Emotion und Regulation

Hier kommt der Vagusnerv ins Spiel.

Er ist der größte Nerv des Parasympathikus und verbindet das Gehirn mit wichtigen Bereichen im Körper – unter anderem:

  • Atem

  • Herzfrequenz

  • Verdauung

  • Spannung und Entspannung der Muskulatur

  • emotionale Verarbeitung

Der Vagusnerv reagiert besonders sensibel auf das, was wir als Sicherheit oder als Druck erleben.

Nicht auf das, was wir uns vornehmen.
Sondern auf das, was der Körper tatsächlich spürt.

Wenn Bewegung, Atmung oder Entspannung unter Leistungsdruck stattfinden, bleibt das Nervensystem oft im Alarmmodus – auch wenn wir „eigentlich etwas Gutes tun“.


Yoga ist nicht gleich Yoga

Und hier ist mir ein Punkt besonders wichtig.

Yoga ist nicht einfach ein Sportprogramm.
Und Yoga wirkt nicht automatisch regulierend.

Es kommt darauf an, wie Yoga unterrichtet wird, wie Asanas ausgewählt und kombiniert werden – und welches Verständnis der Lehrer oder die Lehrerin vom Nervensystem, vom Körper und von Stress hat.

Erfahrene Lehrende können Yoga so zusammenstellen, dass es nicht aktiviert, sondern regulierend wirkt.
Dass es nicht fordert, sondern einlädt.
Dass es dem Körper Zeit gibt, wahrzunehmen, statt sofort zu reagieren.

Sanfteres Yoga, Yin-Yoga oder ruhige Mobilisation – besonders für Nacken und Hüften – kann tief wirken.
Nicht, weil es „weniger“ ist, sondern weil es langsamer ist.

Und langsamer heißt für das Nervensystem oft: sicherer.


Wenn über den Körper Gefühle auftauchen

In meiner Arbeit – sowohl im Yoga als auch in der therapeutischen Begleitung – zeigt sich immer wieder etwas Spannendes:

Wenn der Körper zur Ruhe kommen darf, tauchen manchmal Gefühle, Emotionen oder Erinnerungen auf.
Traurigkeit, Wut, Erschöpfung – manchmal tauchen genau diese Gefühle auf, besonders bei Übungen im Nacken- und Hüftbereich.

Das ist kein Zeichen, dass etwas falsch läuft.
Im Gegenteil.

Man weiß heute, dass es so etwas wie ein Schmerz- und Stressgedächtnis gibt.
Der Körper speichert Erfahrungen – emotional wie körperlich – oft auch in der Muskulatur.

Wenn wir jahrelang Spannung gehalten haben, braucht es Zeit und Sicherheit, damit diese Spannung loslassen darf.
Und manchmal meldet sich dabei auch das, was wir lange „weggehalten“ haben.

Hier zeigt sich sehr deutlich:
Über den Körper können wir an der Psyche arbeiten –
und über die Psyche am Körper.

Beides gehört zusammen.


Warum „mehr Druck“ oft nicht hilft

Viele Frauen berichten mir, dass sich der Nacken nach intensiven Einheiten eher gegengespannt anfühlt.
Dass der Körper danach gereizt reagiert.

Auch das passt ins Bild.

Wenn ein System ohnehin überreizt ist, reagiert es auf zusätzlichen Druck nicht mit Entspannung, sondern mit Schutz.
Mehr Spannung.
Mehr Wachsamkeit.

Manchmal gilt deshalb ganz klar:
Weniger ist mehr.

Sanfte Impulse, achtsame Bewegung und das bewusste Einbeziehen des Nervensystems können dem Körper signalisieren:
Du bist sicher.
Du musst gerade nichts leisten.

Erst dann wird nachhaltige Entspannung möglich –
ohne dass der Nacken die nächsten zwei Tage „beleidigt“ ist.

Warum der Körper nicht loslässt

Wenn das Nervensystem im Alarm bleibt

Viele denken bei Stress zuerst an Gedanken, Termine oder äußeren Druck.
Doch Stress ist nicht nur mental.

Auch emotionale Belastungen, dauerhafte innere Anspannung oder der Druck, immer „funktionieren“, sich optimieren oder alles im Griff haben zu müssen, wirken direkt auf den Körper.

Der Körper unterscheidet dabei nicht, woher die Belastung kommt.
Er reagiert – und speichert.

Aus der Schmerzforschung weiß man heute, dass der Körper Erfahrungen abspeichern kann: Stress, emotionale Überforderung, wiederkehrende Anspannung oder auch Schmerz. Häufig geschieht das über das Nervensystem und die Muskulatur. Man spricht dabei vorsichtig von einem Schmerzgedächtnis – nicht im Sinne von „eingebildet“, sondern als erlernte Schutzreaktion.

Der Nacken, die Schultern und der Atem reagieren dabei oft zuerst.
Sie sind eng mit dem Nervensystem verbunden und reagieren sensibel auf innere Anspannung, Wachsamkeit oder das Gefühl, „alles tragen zu müssen“.

Wenn das Nervensystem über längere Zeit im Alarm bleibt, fällt es dem Körper schwer, loszulassen – selbst dann, wenn äußerlich gerade Ruhe ist. Entspannung will sich dann nicht einstellen, nicht weil etwas „kaputt“ ist, sondern weil das System noch auf Schutz eingestellt ist.

Genau diesen Zusammenhang habe ich im letzten Blogartikel ausführlicher beschrieben – am Beispiel von Nackenverspannungen, Stress und Selbstoptimierungsdruck:

👉 [Warum sich Stress ab 40 plötzlich im Nacken festsetzt – und was dein Körper dir damit sagen will]

Dieser Artikel baut darauf auf und geht noch einen Schritt weiter – hin zu den Grundlagen des Nervensystems und der Rolle des Vagusnervs.

Und falls dich der Zusammenhang mit dem Hormonsystem noch interessiert:

👉 [Muskelverspannungen trotz Yoga – wenn Hormone mitreden]

Wenn das Körpergefühl verloren geht

Ein Aspekt, über den kaum gesprochen wird:
Wenn der Körper über längere Zeit im Daueralarm ist, geht nicht nur die Entspannung verloren – auch das Körpergefühl verändert sich.

Viele Frauen beschreiben es so:
Sie spüren sich selbst kaum noch.
Nicht nur das sogenannte „Bauchgefühl“ oder die Intuition fehlen –
der ganze Körper fühlt sich irgendwie taub, dumpf oder weit weg an.

Man weiß nicht mehr,
wie sich echte Entspannung eigentlich anfühlt.
Man kann nicht mehr unterscheiden,
ob die Schultern angespannt oder locker sind,
ob der Atem fließt oder eher festhängt.

Und wenn im Yoga gesagt wird:
„Vielleicht spürst du ein Kribbeln, Wärme oder Weite“ –
dann ist da oft… nichts.

Das hat nichts mit mangelnder Wahrnehmung oder „falschem Yoga“ zu tun.
Es ist ein Zeichen dafür, dass das Nervensystem lange auf Schutz und Funktionieren eingestellt war. In diesem Zustand fährt der Körper feine Wahrnehmung herunter – nicht aus Schwäche, sondern aus Überlebenslogik.

Deshalb ist es auch so wichtig zu verstehen:
Körperwahrnehmung kommt nicht durch Druck zurück, sondern durch Sicherheit.


Kleiner Fun Fact aus der Praxis

Viele wundern sich – oder erschrecken sogar – wenn am Ende einer Stunde plötzlich der Magen knurrt oder sich der Darm meldet.

Dabei ist genau das ein gutes Zeichen.

Denn:
Wenn die Verdauung aktiv wird, ist der Körper nicht mehr im Alarmmodus.
Der Parasympathikus übernimmt – Regeneration wird möglich.

Ganz oft passiert das:

  • in der Endentspannung

  • bei sehr sanften, ruhigen Übungen

  • oder nach einer Stunde, die weniger „gemacht“ hat, sondern mehr Raum gelassen hat

Man könnte sagen:
Wenn der Bauch sich meldet, hat der Körper verstanden, dass er sich ein Stück sicher fühlen darf.

Was daraus folgt

Wenn Yoga, Atmung oder Entspannung wirken sollen, braucht es keinen Zwang und keine Perfektion.

Sondern:

  • ein Verständnis für das Nervensystem

  • eine passende Auswahl der Übungen

  • Zeit für die Yoga-Einheit (lieber kürzer, aber dafür nicht unter Stress, weil eigentlich danach schon eine weitere Aufgabe wartet)

  • Zeit im Sinne von Geduld mit dir und deinem Körper
  • und die Erlaubnis, den eigenen Körper ernst zu nehmen

Nicht jedes Yoga passt zu jeder Lebensphase.
Nicht jede Methode wirkt für jedes Nervensystem gleich.

Und manchmal ist der wichtigste Schritt nicht „mehr machen“, sondern anders zuhören.

Dein nächster Schritt

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